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VfB 1962 Straubing e.V.


Next Match - Samstag - 21.03.2020 - 14:00

TV Aiglsbach vs VfB

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ASV Burglengenfeld - VfB Straubing 4:2

Auch Kapitän Tsvetan Antov wirkte in Halbzeit zwei ratlos

(tn) Unter der vor allem in Hälfte zwei teils unglücklichen Leitung von Schiedsrichter Simon Schreiner, legten beide Teams vorerst abwartend los. Die erste gute Chance des Spiels ging jedoch an den VfB. Einen blitzschnellen Pass von Dominick Wynn in die Gasse zu Merdin Mehmedov verpasste dieser nur um Zentimeter. In Führung gingen allerdings die Gastgeber. Einen Eckball verschlief die VfB - Hintermannschaft komplett so dass der Ball zu Jan Zempelin am linken Strafraumeck kam. Dieser verwandelte eiskalt zur frühen Hausherren-Führung (11.). Der VfB zeigte sich allerdings wenig geschockt vom frühen Rückstand. Im Gegenteil. In der 14. Spielminute brachte eine tolle Kombination bis an die Strafraumgrenze den VfB in aussichtsreiche Position. Durch ein Gestocher kam der Ball zu Norbert Nuszpan, Dessen Abschluss schlug unhaltbar im linken oberen Eck ein zum schnellen 1:1-Ausgleich (14.). Eben jener Norbert Nuszpan welcher derzeit einen unglaublichen Lauf hat profierte keine fünf Minuten später von einem Bumerang im Mittelfeld. Über Umwege sprang der Ball von Marian Dumitru genau in den Lauf von Nuszpan, der vollendete mit seinem sechsten Treffer in zwei Spielen zur bis dato verdienten VfB-Führung (18.). In der Folge hatte der VfB weiterhin gute Chancen welche aber nicht genutzt werden konnten. Eine Schrecksekunde gab es circa fünf Minuten vor der Pause für die Gastgeber. Bei einem normalen Zweikampf zwischen VfB-Keeper Schmierl und ASV-Spieler Julian Pfab, verletzte sich Pfab so schwer, dass selbst ein Notarzt herbeigerufen werden musste. Die daraus resultierende Nachspielzeit nutzten die Gastgeber durch einen für viele unberechtigten Handelfmeter. Marian Angelov sprang der Ball an den angelegten Unterarm, Schiedsrichter Schreiner entschied dennoch auf Strafstoß, welchen Quirin Meier souverän zum 2:2-Pausenstand verwandelte (45+1).

Durch die schwerwiegende Verletzung Pfab's begann Hälfte zwei mit etwa 15-minütiger Verspätung. Und diese sollte dem VfB noch richtig wehtun. In der zweiten Halbzeit ging beim VfB vorweg gesagt nämlich nicht mehr viel zusammen. Die Gastgeber erarbeiteten sich nun ein Übergewicht an Chancen. Eine davon sollte in der 61. Minute von Erfolg gekrönt sein. Matthias Gröger konnte zwei VfBler auf der linken Seite überlaufen und verwandelte dann selbst auch noch ins rechte untere Eck zum 3:2 für Burglengenfeld. Und es kam für den VfB noch dicker. In der 67. Minute ahndete Schiedsrichter Schreiner einen Trikotzieher von Ostermayr an Mustapha Kamara nicht, dieser zog alleine auf und davon und schloss unhaltbar an Schmierl vorbei zum 4:2 für den ASV ab. Dieser Treffer sorgte für einiges an Frust beim VfB, wodurch sich in der Folge Dumitru zu einer Tätlichkeit hinreißen ließ. So musste der VfB die restlichen gut 20 Minuten in Unterzahl überstehen und das Spiel war natürlich entschieden. Für den VfB gilt es nun den Kopf frei zu bekommen und in der nächsten Woche gut zu arbeiten. Als nächstes Match steht nämlich das Heim-Derby und der Familientag im heimischen Stadion gegen den TSV Bogen an. "Ich kann meiner Mannschaft heute überhaupt keinen Vorwurf machen. Mit der einen oder anderen Entscheidung des Unparteiischen bin ich heute dennoch nicht zufrieden. Wir werden aber weiter hart arbeiten in der kommenden Woche und freuen uns auf das Derby gegen Bogen. Dem verletzten Spieler des ASV möchte ich abschließend noch eine gute Besserung wünschen", so VfB-Trainer Helmut Wirth.

ASV Burglengenfeld: Marco Epifani, Patrick Weinfurtner, Jan Zempelin, Thomas Rappl, Stefan Schnaus, Christoph Dietrich, Mark Seibert, Julian Pfab (42. Matthias Gröger), Christof Ostermayr, Quirin Meier (83. Bastian Beer), Anton Schreyer (55. Stefan Ostermayr)

VfB Straubing: Maximilian Schmierl, Marian Radu Dumitru, Mariyan Angelov (79. Tobias Butzmann), Ahmed Ahmedov, Norbert Nuszpan, Mustapha Kamara, Andrzej Moszek, Tsvetan Antov, Ludwig Hofer, Merdin Mehmedov (59. David Smolak), Dominick Wynn

Tore: 1:0 Jan Zempelin (11.), 1:1 Norbert Nuszpan (14.), 1:2 Norbert Nuszpan (18.), 2:2 Quirin Meier (45.+1/HE), 3:2 Matthias Gröger (61.), 4:2 Christof Ostermayr (67.)

Schiedsrichter: Simon Schreiner (Reichenberg)

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