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VfB 1962 Straubing e.V.


Next Match - Samstag - 23.11.2019 - 14:00

TSV Bad Abbach vs VfB

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VfB Straubing - SV Neufraunhofen 6:0

(ak/Fabian Roßmann) Der VfB Straubing ist Meister der Bezirksliga-West! Souveräner 6:0 Heimsieg gegen Neufraunhofen bringt den Aufstieg in die Landesliga. Die zahlreichen Zuschauer sahen im letzten Heimspiel einen meisterwürdigen Auftritt der VfB-Elf. Unter der sicheren Leitung von Schiedsrichter Thomas Hort ließ der VfB vom Anpfiff weg keinen Zweifel aufkommen, wer in diesem Spiel als Sieger vom Platz geht wird. Die VfB-Mannschaft war von Trainer Gregor Mrozek hervorragend eingestellt und ging mit breiter Brust das Spiel an. Die zahlreichen Zuschauer hatten noch nicht richtig Platz genommen, da wäre schon die VfB-Führung fällig gewesen. 30 Sekunden waren gespielt, als Ludwig Hofer den Ball David Smolak in die Gasse steckte. Gästetorwart Thomas Huber verhinderte aber mit einem tollen Reflex den Gegentreffer. Doch zwei Minuten später brandete erstmals Jubel im Stadion auf. Norbert Nuszpan flankte von der linken Seite das Leder zu Ahmed Ahmedov im Gästestrafraum. Dessen geblockter Schuss fiel David Smolak vor die Füße. Smolak staubte eiskalt zum 1:0 Führungstreffer ab. In den nächsten dreißig Minuten rollte Angriff auf Angriff auf das Neufraunhofener Tor zu. Oft hieß das Spiel VfB gegen Gästetorwart Thomas Huber. Großchance um Großchance wurde aber vergeben. Doch in der 34. Spielminute fiel das erlösende 2:0 für die Mrozek-Elf. Eine mustergültige Kombination über Ludwig Hofer und Ahmedov schloss Norbert Nuszpan mit Übersicht ab. Kurz darauf kam Stefan Haas zu einem guten Torabschluss für Neufraunhofen. Doch VfB-Torwart Bastian Lerch war auf dem Posten. Im Gegenzug machte der VfB mit dem 3:0 bereits den Deckel auf die Partie. Ahmed Ahmedov flankte von der rechten Außenbahn punktgenau zu Norbert Nuszpan. Mit einem raffinierten Kopfball überwand dieser Gästetorwart Huber. Kurz vor Pause setzte Dominick Wynn zu einem seiner unnachahmlichen Sololäufe an. Wynn zog in den Gästestrafraum und wollte den Ball scharf und flach zu dem am langen Pfosten lauernden Ahmed Ahmedov spielen. Ein Neufraunhofener Verteidiger wollte klären. Doch das Leder sprang von dessen Fuß in das Tor. Ein klassisches Eigentor brachte somit den 4:0 Halbzeitstand.

Nach dem Wechsel schaltete die Heimelf zwei Gänge zurück, ohne aber die Spielkontrolle zu verlieren. Neufraunhofen versuchte immer sportlich fair dagegen zu halten, konnte sich aber keine nennenswerte Torchance mehr erspielen. Der VfB seinerseits erzielte noch zwei wunderbar herausgespielte Treffer zum 6:0 Endstand. In der 48. Minute spielte Robert Schinnerl den Ball zu Ludwig Hofer. Und dieser beförderte das Leder per Aussenrist aus zehn Meter trocken in das linke untere Toreck. Vier Minuten später stand das Endergebnis fest. Torschüsse von Norbert Nuszpan und Ahmed Ahmedov konnte SV-Torwart Thomas Huber noch klären. Doch der dritte Versuch von Dominick Wynn schlug letztlich unhaltbar zum 6:0 ein. In der Folge machte sich auf der Tribüne unter den zahlreichen Zuschauern und vielen Vertretern aus der Straubinger Politik und Wirtschaft schon Feierstimmung breit. Die letzten Spielminuten wurde die VfB-Elf mit Standing Ovation gefeiert und mit dem Schlusspfiff kannte der Jubel bei Mannschaft und Fans keine Grenzen mehr. Der VfB Straubing stand als Meister und somit als Aufsteiger in die Landesliga fest.

Nach 17 Jahren hat nun Straubing wieder Landesligafußball zu bieten. Einer der ersten Gratulanten war der im Stadion persönlich anwesende Straubinger Oberbürgermeister Markus Pannermayr. Und damit begann der Feier-Marathon der VfB-Familie. Erst in der Stadiongaststätte und später machte die VfB-Mannschaft dann noch das Straubinger Nachtleben bis in die Morgenstunden unsicher. "Es ist ein Traum, wenn man bedenkt, dass wir vor sechs Jahren noch in der Kreisklasse gespielt haben", sagte Vorstand Manfred Schötz nach der Partie. Aufstiegstrainer Gregor Mrozek war "überglücklich" und meinte: "Wir haben uns verdient die Meisterschaft geholt. Wir haben hart dafür gearbeitet, die Jungs wollten es unbedingt." Torhüter Bastian Lerch, der vor der Saison seine Profilaufbahn beendet hat und nach Straubing gewechselt ist, sagte: "Wenn man die ganze Saison hart dafür arbeitet - Gregor hat uns als Trainer immer gefordert - dann ist man total stolz auf das, was man geschafft hat." Wie auch Mrozek führte Lerch neben individueller Qualität die mannschaftliche Geschlossenheit als Grund für den Aufstieg an. "Wir sind eine super Truppe geworden", so Lerch. Beim VfB freut man sich auf die Landesliga. Hierbei will sich Manfred Schötz auch bei Bert Hierl bedanken, der als Sponsor und Sportlicher Leiter die letzten Jahre des VfB mitgeprägt hat. "Ohne ihn wären wir nicht da, wo wir jetzt sind." Wie es nun weiter geht? "Wir sind gut aufgestellt für die Zukunft", sagte abschließend Manfred Schötz.

VfB Straubing: Bastian Lerch, Robert Schinnerl, Tsvetan Antov, Andreas Judenmann, Andrzej Moszek (87. Maximilian Hupfloher), Mustapha Kamara, Dominick Wynn, David Smolak (75. Lorent Dobruna), Ludwig Hofer (75. Johannes Holler), Ahmed Ahmedov, Norbert Nuszpán - Trainer: Gregor Mrozek

SV Neufraunhofen: Filip Huber, Tobias Bauernschmid, Bernhard Dachs, Benedikt Aigner (55. Roman Kratzer), Claus Kratzer, Josef Aigner (46. Julian Landersdorfer), Stefan Haas, Stefan Huber (46. Dominik Eglhuber), Michael Gerauer, Stefan Brenninger, Michael Koller - Trainer: Oliver Hampe

Schiedsrichter: Thomas Hort (Pfaffenberg) - Zuschauer: 470
Tore: 1:0 David Smolak (3.), 2:0 Norbert Nuszpán (35.), 3:0 David Smolak (38.), 4:0 Eigentor (42.), 5:0 Ludwig Hofer (48.), 6:0 Dominick Wynn (53.)

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