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VfB 1962 Straubing e.V.


Next Match - Samstag - 21.03.2020 - 14:00

TV Aiglsbach vs VfB

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VfB Straubing - SV TuS/DJK Grafenwöhr 1:2

Ahmed Ahemdov (li.) erzielte per Handelfmeter den 1:2 Anschlusstreffer. Foto: VfB Straubing

(ak) Unter der sehr sicheren Leitung von Schiedsrichter Sascha Reus, welcher bester Mann am Platz war, zeigte der VfB Straubing die schwächste Saisonleistung. Vor allem in der ersten Halbzeit zeigte man eine desolate Vorstellung. Grafenwöhr kam so mit einfachsten Mitteln zu zwei Toren und verdienten drei Punkten.

Bei herrlichstem Fußballwetter erwarteten sich die Zuschauer ein gutes Fußballspiel- Doch vorweg gesagt wurde vor allem der Straubinger Anhang zutiefst enttäuscht. Das Spiel erreichte über die gesamte Spielzeit auch nur annähernd Landesliga-Niveau. Dabei schaffte es Grafenwöhr mit einfachsten Mitteln den VfB von Ihren vom Ersatztorwart Nikolas Wiesnet gehüteten Tor fernzuhalten. Dabei begann das Spiel aus Straubinger Sicht eigentlich schwungvoll. verheißungsvoll. Keine 120 Sekunden waren gespielt als der Ball etwa 40 Meter vor dem Gästetor zu Ahmed Ahmedov kam. Dieser lupfte den Ball über den am Strafraum stehenden Gästetorwart. Doch der Ball sprang am rechten Pfosten vorbei. Nach gut zehn Minuten hatte Grafenwöhr dann seine erste Chance. Doch VfB-Torwart Maximilian Schmierl parierte einen Volleyschuss von Johannes Renner aus etwas vierzehn Metern prächtig. In der Folge wurde das Spielniveau immer schwächer. Der VfB hatte gefühlt eine Fehlpassquote von 90 Prozent und zeigte auch keinerlei Laufbereitschaft. So hatte die Grafenwöhrer Defensive keinerlei Probleme den Ball vom eigenen Tor fernzuhalten. Und für die Gäste kam es noch besser. Nach knapp einer halben Stunde wieder ein Ballverlust im VfB-Mittelfeld, wodurch sich Marian Radu Dumitru sich nur noch mit einem Foulspiel zu helfen wusste. Grafenwöhr führte den Freistoß schnell aus, die VfB-Defensive befand sich im Tiefschlaf. Der Ball kam zum Gäste-Torjäger Patryk Bytomski. Dieser zeigte eine gekonnte Ball An- und Mitnahme. Ein trockener Schuss in das rechte untere Toreck von der linken Seite - Tor - 0:1. Schmierl dabei chancenlos. Der Gegentreffer lähmte die VfB-Elf zusätzlich. Rein gar nichts mehr ging zusammen. Mit dem Pausenpfiff dann aber doch fast der Ausgleichstreffer für die Heimelf. Ein guter Eckball von Ahmed Ahmedov fliegt über Torwart Wiesnet hinweg zu David Smolak. Doch anstatt das Leder einfach in das fast leere Tor schieben nagelte Smolak über den rechten Torwinkel.

In der Halbzeitpause schien es fast so, dass VfB-Trainer Helmut Wirth die richtigen Worte gefunden hat. Straubing zeigte sich nun wenigstens bemüht und es war auch eine gewisse Laufbereitschaft erkennbar. Doch außer einigen Eckbällen sprang nichts dabei heraus. Aber in diesem Tag ging bei der Heimelf einfach nichts zusammen. Bezeichnend dann de 67. Minute: nach einem VfB-Eckball fährt Grafenwöhr wieder einmal einen Konter. Die VfB-Defensive hatte dreimal die Möglichkeit die Situation zu klären. Doch irgendwie kam der Ball zum völlig freistehenden Maximilian Kaufmann. Dieser hatte dann keine Probleme aus Nahdistanz das Tor zum vorentscheidenden 0:2 zu erzielen. Straubing versuchte nun mit langen Bällen zum Erfolg zu kommen und in der 81. Minute war so ein Flugball tatsächlich von Erfolg gekrönt. Tsvetan Antov spielte den Ball zu Angelov Mariyan. Dessen Flankenversuch wurde von einem Gästeverteidiger mit der Hand geklärt - Elfmeter. Diesen verwandelte Ahmed Ahmedov sicher zum 1:2 Anschlusstreffer. Und Ahmed Ahmedov hatte kurz darauf sogar noch die Möglichkeit zum Ausgleich. Doch ein Volleyschuss von der Strafraumgrenze strich knapp über die Querlatte. Die Gäste spielten dann bei eigenem Ballbesitz das Spiel clever zu Ende und Grafenwöhr konnte sich mit dem Abpfiff über einen überraschenden, aber absolut verdienten Auswärtssieg freuen. Straubing ist mit dieser schwachen Vorstellung im Abstiegskampf der Landesliga-Mitte angekommen. Auch wenn mit Norbert Nuszpan, Dominick Wynn, Adrian Droszczak und Jakub Dolezal vier Leistungsträger fehlten, ist dies keine Entschuldigung. Die VfB-Mannschaft muss sich schnellstens auf Ihre durchaus vorhandenen Stärken besinnen, ansonsten könnte man sehr düsteren Zeiten entgegen gehen.

VfB Straubing: MaximilianSchmierl, Tsvetan Antov,Tobias Butzmann, Robert Schinnerl, Mustapha Kamara, (63. Andrzej Moszek), Merdin Mehmedov (75. Johannes Holler), Marian Radu Dumitru (85. Julian Zährl), Ludwig Hofer, David Smolak, Ahmed Ahmedov, Mariyan Angelov.

SV TuS/DJK Grafenwöhr: Nikolas Wiesnet, Christopher Fleischmann, Lukas Wiesnet, Benjamin König, Florian Träger, Luca Reiß (73. Timo Bachmeier), Markus Kraus, David Dobmann, Johannes Renner, Dominik Zawal (56. Alexander Sparrer), Patryk Bytomski – Trainer: Roland Lang.

Tore: 0:1 (24. Patryk Bytomski, 0:2 (68.) Maximilian Kaufmann, 1:2 (82./Handelfmeter) Ahmed Ahmedov.

Schiedsrichter: Sascha Reus (Reichenberg) - Zuschauer: 277

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